Myome der Gebärmutter

Naturheilkundliche Behandlungsmöglichkeiten bei Uterusmyomen

Definition

Uterusmyome sind hormonabhängige, gutartige Tumore des Muskelgewebes, die bis zu 20 cm groß werden können. Ihr Wachstum wird durch Östrogene gefördert, weshalb Myome fast nur bei Frauen im gebärfähigen Alter vorkommen. Uterusmyome treten vereinzelt oder gehäuft auf. In letzterem Fall spricht man dann von einem Uterus myomatosus.

Vorkommen:

ca 20% der europäischen Frauen haben Myome in der Gebärmutter. Am stärksten sind Frauen zwischen dem 35. und 50. Lebensjahr betroffen.

Ursachen:

Die genaue Ursache ist nicht bekannt. Es gibt jedoch genetische Faktoren, die eine Myomentwicklung begünstigen.

Die Chinesische Medizin betrachtet Myome als eine Ausprägung von „Schleimansammlungen“, welchen häufig ein Yang-Mangel, eine Milz-Schwäche oder eine Qi-Stagnation zugrunde liegt.

Symptome:

Uterusmyome sind in 25% der Fälle asymptomatisch, das heißt, die Betroffene merkt gar nicht, dass sich Myome entwickelt haben oder sie werden per Zufallsbefund festgestellt.
Die meisten Patientinnen stellen jedoch verschiedene Störungen der Menstruation fest, wie z.B. Schmerzen (Dysmenorrhoe) oder übermäßige Blutung (Hypermenorrhoe). Wenn ein Myom benachbarte Strukturen einengt, kann es je nach Lokalisation auch zu Schmerzen im Unterbauch, verstärktem Druck auf der Blase, Verstopfung o.ä. kommen.
Wenn durch das Myom Blutgefäße eingeengt werden, kann es in der Folge zu einer verminderten Durchblutung benachbarter Strukturen kommen, was wiederum zu Harnwegsinfekten führen kann.

Behandlungsmöglichkeiten:

Die Chinesische Medizin betrachtet Myome als ein Übermaß an Yin (Materie) bzw. eine sogenannte „Schleim-Stagnation“. Zugrunde liegt häufig ein Mangel an Yang, insbesondere der Milz, häufig assoziiert mit einer Leber-Blut-Stagnation.
In solchen Fällen setze ich Ernährungstherapie, Akupunktur und Kräutertherapie ein um das Yang wieder zu tonisieren und die Stagnation zu lösen.