Ekkrine Schweißdrüsen

Ekkrine Schweißdrüsen liegen an der Grenze der Cutis zur Subcutis und entwickeln sich zuerst an Handflächen und Fußsohlen, später am restlichen Körper.
Sie sind im Gegensatz zu den apokrinen Schweissdrüsen prinzipiell ab der Geburt funktionsaktiv. Sie haben ein kleines Lumen (0,4mm) und Ausführungsgänge, die direkt an der Hautoberfläche münden.
Der von ihnen sezernierte Schweiß besteht nur aus Wasser und Salzen.
Ihre Funktion ist neben der Kühlung der Haut auch die Erhaltung des Säureschutzmantels der Haut und die Unterstützung der Niere durch Harnstoffausscheidung.
Ekkrine Schweißdrüsen sind sympathisch innerviert mit Acetylcholin als Neurotransmitter. Daher reagieren sie auf Acetylcholinesterasehemmer.