Epidermis

Die Epidermis ist die äußerste Hautschicht und wird auch als Oberhaut bezeichnet.

Aufbau:
Die Epidermis setzt sich aus verschiedenen Schichten zusammen.
Von Innen nach Außen sind dies:
– die Basallamina
– das Stratum spinosum
– das Stratum granulosum
– das Stratum lucidum (nur in der Leistenhaut)
– das Stratum corneum und
– das Stratum disjunctum.
Stratum basale und Stratum spinosum werden auch als Stratum germinativum zusammengefasst, da hier Zellteilungen stattfinden.
Die Zellen des Stratum granulosum besitzen kleine Lamellenkörperchen, die Odland-bodies, welche Lipide für das Stratum corneum produzieren.
Das Stratum corneum setzt sich aus Korneozyten und dazwischen liegenden Lipidlamellen zusammen.
Diese Lipidlamellen enthalten wechselnd geschichtete hydrophobe bzw. hydrophile Diffusionsgrenzen.
Die Epidermis ist mit der Dermis durch Hemidesmosomen verbunden und bildet zusammen mit dieser die Cutis.

Zellen:
Die Epidermis enthält neben Keratinozyten auch Melanozyten, Langerhans-Zellen und Merkel-Zellen.
Auf 4-12 basale Epithelzellen kommt dabei ein Melanozyt.
Langerhanszellen machen ca. 4% der Zellen der Epidermis aus.

Versorgung:
Es gibt in der Haut (Cutis) zwei Gefäßnetze; das Plexus superficiale, dessen Schlingen auch an die Epidermis reichen und mit deren Durchblutung sich die Hautfarbe ändern kann (Erröten/ Erblassen) und das Plexus profundus, welches sich an der Grenze zur Subcutis befindet. Beide Plexi sind miteinander verbunden.