Heilpraktiker

Der Heilpraktiker setzt ganzheitliche Therapien ein, um die Gesundheit zu fördern und Erkrankungen zu heilen.

 

Der Beruf des Heilpraktikers hat seine Wurzeln in der Natur- und Erfahrungsheilkunde, die es wohl schon so lange wie den Menschen selbst gibt. Auch heute setzen viele Naturheilkundler Behandlungsmethoden ein, die einen zum Teil Jahrtausende alten Erfahrungs- und Wissensschatz in sich vereinen.

Laut Gesetz ist der Heilpraktiker neben dem Arzt in Deutschland heute der einzige, der die Heilkunde berufsmäßig ausüben darf. Voraussetzung dafür ist, eine staatliche Zulassung zu besitzen, die erst nach erfolgreich durchlaufener Überprüfung durch den Amtsarzt vom Gesundheitsamt erteilt wird.

Der Heilpraktiker wendet in der Praxis diejenigen Therapien an, die er studiert hat und entsprechend beherrscht. Er übt seinen Beruf eigenverantwortlich aus und zählt zu den freien Berufen. Die Höhe der Leistungsvergütung wird mit dem Patienten vereinbart und orientiert sich an der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH). Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten i.d.R. nicht, jedoch erstatten viele Privatversicherungen und die Beihilfe die Kosten ganz oder teilweise. Für gesetzlich Versicherte gibt es die Möglichkeit Zusatztarife abzuschließen, die naturheilkundliche Behandlungen mit erstatten.
Die Behandlung bei einem Heilpraktiker zeichnet sich besonders dadurch aus, dass genügend Zeit und Raum für Anliegen und Fragen der persönlichen Gesundheit gegeben sind.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch unter Heilpraktiker-Fakten