HWS-Syndrom

Unter dem Begriff HWS-Syndrom werden in der Regel recht unspezifische Symptome der Halswirbelsäule zusammengefasst. Zu diesen Symptomen gehören vor allem Schmerzen, Verspannungen, Bewegungseinschränkungen aber auch Durchblutungsstörungen und neurologische Symptome wie z.B. Parästhesien.
Einteilen lässt sich das HWS-Syndrom in akute und chronische Formen sowie in lokale Beschwerden oder solche mit radikulärer oder pseudoradikulärer Ausstrahlung.
Zu den Ursachen zählen degenerative Veränderungen, Schleudertrauma, Zustand nach Operationen und Bandscheibenvorfälle. Am häufigsten liegt dem HWS-Syndrom jedoch eine Verspannung der Muskulatur im Hals-Nackenbereich und damit einhergehend oft eine Reizung und Kompression von Nerven und Gefäßen zugrunde.
Vor allem in letzterem Fall sind gezielte physiotherapeutische Übungen, Akupunktur und Wärmeanwendungen sehr hilfreich. Auch eine Schallwellentherapie kann das Gewebe lockern und die Durchblutung fördern.