Wind-Hitze

Wind-Hitze als klimatischer Krankheitsfaktor in der Chinesischen Medizin

Wind-Hitze zählt im Rahmen der Chinesischen Medizin zu den äußeren bzw. klimatischen Krankheitsursachen. Diese äußeren Einflüsse führen zu einer Erkrankung, wenn sie extrem sind oder der Organismus geschwächt ist. Ein schneller Wechsel der äußeren Umgebung kann zu Erkrankungen führen, da der Mensch kaum Zeit hat, sich richtig anzupassen. Das Chinesische Konzept des Windes bezieht sich u.a. auf solch schnelle Veränderungen.
Im Falle der Wind-Hitze dringt Hitze mithilfe der Trägerfunktion des Windes in den Organismus ein und schädigt diesen.
Typische Symptome sind dabei Niesen, Halsschmerzen, Schnupfen, Unruhe, gerötete, juckende Augen, Gesichtsrötung, Fieber. Da der eingedrungene pathogene Faktor das Wei-Qi und somit die Zirkulation an der Oberfläche stört, kann sich trotz der Hitze-Symptomatik eine Kälteaversion zeigen.
Klassischerweise ist der Puls oberflächlich und schnell und die Zungenränder gerötet.